Wärme-/ Kälte­therapie (Thermo­therapie) in Tegel

Die Therapie mit Wärme oder Kälte wird allem als Vor­bereitung oder Unter­stützung für andere physio­thera­peutische Behand­lungen einge­setzt. 

Wärmetherapie

Es gibt verschiedene Wärme­therapien, wie z. B. Warm­pack­ungen mit Natur­moor oder Fango sowie Heiß­luft, bei der bestimmte Körper­regionen mit speziellen Strahlen erwärmt werden. Die Wärme wirkt dabei muskel­ent­spannend und kann die Elastizität des Binde­gewebes verbessern.

Ziele der Wärmetherapie

  • Förderung der Durchblutung
  • Muskelentspannung
  • Linderung von Schmerzen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Soweit eine medizinische Notwendigkeit beim Patienten besteht, können alle niedergelassenen Ärzte aller Fachrichtungen ein Rezept zur Physiotherapie als sogenanntes Heilmittel ausstellen. Dazu zählen z.B. Hausärzte, Orthopäden, Durchgangsärzte, Neurologen, Zahnärzte, aber auch Dermatologen und Lymphologen. Fragen Sie bei dem Arzt Ihres Vertrauens nach.

Dabei werden manche Heilmittel von manchen Fachrichtungen der Ärzte häufiger verordnet. So verschreiben Neurologen z.B. häufiger Krankengymnastik ZNS. Die meisten Verordnungen für Physiotherapie stellen jedoch Hausärzte und Orthopäden aus. Sollten Sie aufgrund einer bestimmten Erkrankung bei einem Facharzt in Behandlung sein, wird dieser am ehesten das passende Heilmittel verordnen.

Wärmetherapie sollte nicht in die folgenden Situationen angewandt werden:

  • Bei akuten entzündlichen Prozessen (z.B. Infektion oder akuter Schub einer Gelenkentzündung),
  • Bei stark eingeschränkter Herzleistungen,
  • Bei belastungsabhängigen Herzrhythmusstörungen,
  • Bei schwerem unbehandeltem Bluthochdruck,
  • Bei schwerer unbehandelter Überfunktion der Schilddrüse,
  • Bei Tumorleiden.

Ja, Wärmetherapie kann z.B. mit Wärmflaschen, Kirschkern- oder Dinkelkissen sehr gut zu Hause gemacht werden. Bitte beachten Sie dabei, dass der Wärmeträger nicht zu heiß ist, damit es nicht zu Verbrennungen kommen kann.

Wärmetherapie kann bei Schmerzen in Bereich der Bewegungsorgane (Arthrose oder Morbus Bechterew) oder bei der Muskelentspannung helfen. Dazu können folgende Indikationen gezählt werden: Allgemeine Erregbarkeit, Arthrose, chronisch schmerzhafte Prozesse, degenerative Prozesse, Hexenschuss (Lumbago), Muskelverkürzungen, klar umschriebene Verhärtungen in der Muskulatur (Myogelosen), Muskelschmerzen (Myalgie), Schmerzlinderung, Bandscheibenvorfälle oder Spondylarthrose.

Fango (ital. Schlamm) ist ein Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs in Italien. Der ursprüngliche, organische Fango setz sich aus drei Komponenten zusammen: Thermalwasser, Fangoschlamm sowie Algen und Mikroorganismen und entsteht in einem biologischen Reifeprozess in Italien. In Deutschland wird aus logistischen Gründen mit einer anorganischen Fango-Packung gearbeitet, die in der Physiotherapie-Praxis in einem Wasserbad erwärmt wird.

Die Hauptwirkung der Fango-Packung liegt – wie auch bei anderen Mitteln der Wärmetherapie – in der entspannenden Wirkung der Wärme. Darüber hinaus kann Fango aber auch zur Behandlung von Hauterkrankungen und Ekzemen verwendet werden. Fango- und Moor-Packung werden oft für ein und dasselbe gehalten. Allerdings gibt es leichte Unterschiede in die Zusammensetzung, sowie der Anwendung: Anders als Fango-Packungen, werden Moor-Packungen auch zur Kältetherapie verwendet.

Die Einwirkungszeit der Wärmetherapie liegt bei 15-25 Minuten: Die Therapieeinheiten können sich je nach Krankheitsbild unterscheiden. Bei akuten Schmerzen oder Muskelverspannungen können 6 Therapieeinheiten bereits umfassende Wirkung erzielen. Bei langwierigen Schmerzen sind in der Regel mehrere Anwendungen in Verbindung mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen notwendig, um die Ursachen für die Schmerzen zu behandeln.

Je nach dem mit welchem Mittel die Wärmetherapie durchgeführt wird, kann die Temperatur des Wärmeträgers variieren. Meistens werden in der ambulanten Therapie Wärmepackungen angewandt, die mit Heilerde, Moor, Mergel, Sand, Lehm, Löß, oder Fango gefüllt sind. Die Wirkungstemperatur dieser Packungen liegt bei ca. 43-45°C.

Je nach Krankheitsbild unterscheidet sich die empfohlene Frequenz der Wärmetherapie. Beim akuten Schmerzen oder Muskelverspannung können weniger Einheiten ausreichen, um die Beschwerden zu lindern. Beim langwierigen chronischen Schmerzen oder Muskelspannungen kann die tägliche Anwendung der Wärmetherapie sinnvoll sein.

Wärme wird oft in Verbindung mit anderen Physiotherapie-Einheiten zur Erwärmung der Strukturen als Vorbereitung auf die weitere Behandlung angewandt oder nach der Therapieeinheit zur Entspannung.

Wärmetherapie ist eine Behandlung in der Physiotherapie mit Wärmestrahlen oder Wärmeleitung. Die Wärme kann durch Heißluft, eine heiße Rolle, Ultraschall, Infrarot oder eine Warmpackung (z.B. Fango) angewandt werden. Dabei stellt Wärmetherapie die Gefäße weit, steigert die Durchblutung und fördert den schnelleren Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten. Die Therapiewirkung ist von allem muskelentspannend und kann die Elastizität des Bindegewebes verbessern. Darüber hinaus kann die Wärmetherapie die Durchblutung und den Stoffwechsel des Gewebes steigern, sowie Schmerzen lindern. Zudem wirkt Wärme auf viele Menschen sehr erholsam und entspannend.

Die Kosten sind im Heilmittelkatalog festgelegt und richten sich nach der verordneten Maßnahme. In der Regel beträgt die Zuzahlung für Patienten 10 % der Behandlungskosten zuzüglich 10 Euro pro Rezept. Die jeweiligen Behandlungskosten variieren je nach verordneter Maßnahme.

  • Bei Patienten, die eine Bescheinigung über eine Befreiung von der Zuzahlung von ihrer Krankenkasse haben, übernimmt die Krankenkasse 100 % der Kosten.
  • Bei Arbeitsunfällen übernimmt die Berufsgenossenschaft die gesamten Kosten für die verordneten Therapien.
  • Bei Privatpatienten richten sich die Kosten für eine Behandlungseinheit nach dem gewählten Leistungssatz. Wir erteilen gerne Auskunft.

Was Sie nach Behandlungsende insgesamt bezahlen müssen, können Sie jederzeit bei uns erfragen.

Kältetherapie

Je nach Tem­pera­tur und Dauer des Kälte­reizes werden in der Kälte­therapie unter­schied­liche Wirk­ungen erzielt. So können z. B. die Muskel­spann­ungen erhöht aber auch Ver­krampf­ungen gelockert werden. Bei Ver­letz­ungen und Entzünd­ungen hilft Kälte, Schwell­ungen und Bluter­güsse zu redu­zieren. Darüber hinaus kann Kälte Schmerzen lindern, da sie die Leit­fähig­keit der Nerven sowie die Schmerz­rezeption verringert.

Ziele der Kältetherapie

  • Entzündungshemmung
  • Abbau von Schwellungen
  • Reduzierung der Durchblutung
  • Linderung von Schmerzen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Soweit eine medizinische Notwendigkeit beim Patienten besteht, können alle niedergelassenen Ärzte aller Fachrichtungen ein Rezept zur Physiotherapie als sogenanntes Heilmittel ausstellen. Dazu zählen z.B. Hausärzte, Orthopäden, Durchgangsärzte, Neurologen, Zahnärzte, aber auch Dermatologen und Lymphologen. Fragen Sie bei dem Arzt Ihres Vertrauens nach.

Dabei werden manche Heilmittel von manchen Fachrichtungen der Ärzte häufiger verordnet. So verschreiben Neurologen z.B. häufiger Krankengymnastik ZNS. Die meisten Verordnungen für Physiotherapie stellen jedoch Hausärzte und Orthopäden aus. Sollten Sie aufgrund einer bestimmten Erkrankung bei einem Facharzt in Behandlung sein, wird dieser am ehesten das passende Heilmittel verordnen.

Kältetherapie sollte nicht in die folgenden Situationen angewandt werden:

  • Kälteallergien
  • Durchblutungsstörungen
  • Akute Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
  • Akute Blasenentzündung (Zystitis)

Ja, Kältetherapie kann man sehr gut mit Eis- oder gefrorenen Gel-Beuteln aus dem Gefrierfach zu Hause machen. Hierbei ist es wichtig, dass der Kälteträger nicht direkt auf der Haut aufliegt, sondern eine trockene Zwischenlage (z.B. ein Küchenhandtuch) dazwischen liegt. In der Behandlungslänge können Sie entweder mit einen langfristigen Kältereiz (10-20min) oder durch Intervall-Kühlen (ca. 2min Kühlen, 2min Pause usw.) vorgehen.

Kältetherapie kommt beim vielen Beschwerden zum Einsatz und kann folgenden Symptome lindern: Schwellungen, Regeneration nach dem Sport, Gelenkentzündung (traumatisch nach dem Sport oder rheumatisch), Gichtarthritis, aktive Arthrose, Blutergüsse (Hämatome), Prellungen (Kontusionen), Schleimbeutelentzündung (Bursitis), Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis), schmerzhafte Muskelspannung oder Ödeme.

Die Dauer der Kältetherapie ist abhängig vom Krankheitsbild. In der Regel kann sie aber in Kurzzeitanwendungen (ca. 10-15 min) und Langzeitanwendungen (über 1 Stunde) unterteilt werden. Kurzzeitanwendungen führen zu einer verminderten Durchblutung, worauf eine reaktive Wiedererwärmung (Hyperämie) des Gewebes erfolgt. Langzeitanwendung dagegen führen zu einer verminderten Durchblutung sowie zu Stoffwechseldämpfung, was bei der Behandlung von Entzündungen hilfreich ist.

Die Kälte der Kältetherapie unterscheidet sich je nach angewandter Maßnahme: Ein Kaltwasser- oder Eistauchbad hat beispielsweise eine Wassertemperatur von 6-15°C. Meistens wird Kältetherapie jedoch mithilfe von Eis- oder gefrorenen Gel-Beuteln angewendet, die in einem normalen Gefrierfach gelagert werden und daher eine Temperatur von 0° bis -15°C haben.

Je nach Krankheitsbild können die Therapieerfolge durch die Kältetherapie früher oder später eintreten. Bis dies der Fall ist, können zwischen ca. 6 bis 18 Therapieeinheiten nötig sein.

Kältetherapie wird als Maßnahmen gegen Schwellungen, Blutergüsse und Entzündungen angewandt, aber auch um den Muskeltonus entweder zu senken oder zu steigern. Kältetherapie wird daher auch bei akuten Rheumaschüben, Bindegewebserkrankungen oder Autoimmunerkrankungen angewandt.

Kältetherapie ist die Behandlung mit intensiver Kälte in der Physiotherapie. Diese kann in Form von Eiswickeln, Eismanschetten, Eiskompression, gefrorenen Gel-Beuteln, direkter Abreibung, Kältesprays, Kaltgas/-luft oder Eisbädern erfolgen. Kältetherapie verengt die Gefäße, mindert die Durchblutung und verlangsamt die Stoffwechselprozesse – somit beeinflusst sie die Muskelspannung: Nach kurzzeitigem Kältereiz erhöht sich der Spannung in den Muskeln.

Somit können durch längere Kältetherapie Verkrampfungen in überverspannten (hypertonen) Muskeln gelockert und Schmerzen gelindert werden. Dies geschieht dadurch, dass die Kälte die Leitungsgeschwindigkeit der Nerven verlangsamt und die Aktivität der Schmerzrezeptoren dämpft: Die Kälte kann Schwellungen, Blutergüssen und Entzündungen entgegengewirkt werden. Zudem reduziert der Kältereiz die Durchblutung, sodass die Blutgefäße an der entsprechenden Stelle eng gestellt werden.

Die Kosten sind im Heilmittelkatalog festgelegt und richten sich nach der verordneten Maßnahme. In der Regel beträgt die Zuzahlung für Patienten 10 % der Behandlungskosten zuzüglich 10 Euro pro Rezept. Die jeweiligen Behandlungskosten variieren je nach verordneter Maßnahme.

  • Bei Patienten, die eine Bescheinigung über eine Befreiung von der Zuzahlung von ihrer Krankenkasse haben, übernimmt die Krankenkasse 100 % der Kosten.
  • Bei Arbeitsunfällen übernimmt die Berufsgenossenschaft die gesamten Kosten für die verordneten Therapien.
  • Bei Privatpatienten richten sich die Kosten für eine Behandlungseinheit nach dem gewählten Leistungssatz. Wir erteilen gerne Auskunft.

Was Sie nach Behandlungsende insgesamt bezahlen müssen, können Sie jederzeit bei uns erfragen.

Physio­thera­peut­ische Maß­nahmen

Für die Therapie mit Wärme oder Kälte stehen uns im Lichter­Schatten Therapie­zentrum in Reinicken­dorf verschied­ene Möglich­keiten zur Ver­fügung, wie z. B. Wärme­pack­ungen, Heißluft, Kühl­packs oder Kom­pressen. Welche Maß­nahmen Ihr Therapeut anwendet, richtet sich primär nach der Verord­nung Ihres Arztes, aber natürlich genauso nach Ihren Beschwerden und dem über­geord­neten Therapie­ziel.

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